Satzung

Die Umsetzung der Philosophie im Verein Irgendwie Anders e.V. wird durch die Satzung,

im Speziellen durch den Vereinszweck geregelt.

§2 Vereinszweck

1. Der Zweck des Vereins Irgendwie Anders e.V. ist,
a) die Förderung der Volksbildung gemäß § 52 (2) Nr. 7AO
b) die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege gemäß 52 (2) Nr. 3 AO

2. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

a. Gesundheitsvorsorge: Durch die Reduktion von Risikofaktoren soll Gesundheitsschäden und gesundheitlichen Beeinträchtigungen vorgebeugt oder eine bestehende therapeutische Behandlung ergänzend unterstützt werden. Um erfolgreiche, ganzheitlich angelegte Prävention umzusetzen, verknüpfen wir Maßnahmen aus verschiedenen Handlungsfeldern. Das „Wiedererlernen“ von Bewegung, richtige Ernährung und gezielte Stressreduktion, im Zusammenhang mit der Vermeidung von Suchtmitteln, stehen für uns hierbei im Vordergrund.

b. die Förderung der Entwicklung von subjektiv erlebbaren menschlichen Qualitäten, insbesondere der Fähigkeit zu Selbstbestimmung, Selbstakzeptanz und Selbstmotivation, zu Spontaneität und Kreativität, zu Kommunikation und gesellschaftlicher Verantwortlichkeit.

c. Gewaltprävention: Das Erlernen von Techniken, Konfliktlösungsmethoden und Mediation stärkt die Frustrationstoleranz und die Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit. Dies hilft den Betroffenen in Konfliktsituation dem Ausbruch von körperlicher- oder emotionaler Gewalt vorzubeugen und ihre zwischenmenschlichen Beziehungen gesünder zu gestalten.

d. Lifecoaching: d.h. die Bewusstmachung individueller Ressourcen, und die selbstgesteuerte Erweiterung bzw. Verbesserung individueller Lernprozesse und Copingstrategien. Diese professionelle, ergebnis- und lösungsorientierte Beratungsform, dient der Steigerung zielorientierten Handelns und der Fähigkeit von Selbstmotivation und Selbstmanagement bzgl. Wahrnehmung, Erleben und Verhalten.

e. Interkulturelle Bildung und Integration: Durch das aktive Gestalten von Rahmenbedingungen, in denen interkultureller Dialog und die Begegnung zwischen Menschen verschiedener Gesellschaftsschichten gefördert wird, werden Kenntnisse über kulturelle und persönliche Hintergründe verbessert, und somit der gegenseitige Respekt und die Achtung voreinander gestärkt. Die Folge ist ein friedvolleres Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft.

f. Die Aus- und Fortbildung auf relevanten Gebieten der Psychologie, insbesondere von Therapeuten, Sozialarbeitern, Pädagogen, Studierenden der betreffenden Fächer und anderen am gesellschaftlichen Bildungsprozess beteiligten Personen.

3. Die Angebote beinhalten keine Heilbehandlung und können diese auch nicht ersetzen.