Unsere Introjekte

Introjekte sind Botschaften, Verhaltensweisen und Haltungen, die wir von unseren Eltern und Bezugspersonen in unserer Kindheit übernommen haben. Eltern sind überlebenswichtig für das Kind und das Kind übernimmt erst einmal unhinterfragt viele Haltungen der Eltern dem Leben gegenüber, da es diese noch nicht hinterfragen kann, weil es keinen wirklichen Vergleich hat.

Kinder übernehmen nicht alles, was ihren Bedürfnissen widerspricht, und doch kann jede "Antwort" nur eine "Antwort" auf die Umstände sein, die es umgeben. Es kann darum sowohl eine Verhaltensweise, die das Kind übernimmt , als auch die Reaktion auf Umstände zu einem Introjekt für das Kind werden und damit einem "Fremdkörper", der nicht wirklich zu seinem Wesen gehört.

Verbale Introjekte Können sein: "Sei perfekt!", "Sei stark!", "Streng Dich an!", "Sei (anderen) gefällig!", "Beeil Dich!", oder Zuschreibungen wie: "Das schaffst Du nie!", "Du bist dumm!", "Du bist mein Liebling!".

Nonverbale Introjekte beeinflussen das Kind nicht nur früher, sondern meist auch stärker als die verbalen Botschaften. "Sei unwichtig!", "Sei nicht Du selbst!", "Schaff es nicht!", "Lass das! Tu nichts!", "Sei kein Kind!", "Werde nicht erwachsen!", "Fühle nicht!", "Denke nicht!" können mögliche Sätze sein, auf denen dann ein Mensch sein eigenens Lebenskonzept gründet.